Selbstgemachte Erdnussbutter

Selbstgemachte Erdnussbutter

Anspruch: Niedrige Schwierigkeitsstufe

Zeit:
30 Minuten
Feelgood Fact: Nervenfutter und gute Gedächtnisleistung! Nicht umsonst heißt die Mischung aus Nüssen und Trockenfutter Studentenfutter – Nüsse sind für die Leistungsfähigkeit des Gehirns unersetzlich. Der verhältnismäßig hohe Anteil an den Phospholipiden Cholin und Lecithin steigert die Lernfähigkeit und beugt einem altersbedingten Gedächtnisverlust vor. Gerade für Schwangere ist es in der sensiblen Entwicklungsphase wichtig, diese Naturstoffe zu sich zu nehmen, denn schon im Mutterleib wird einem schwachen Gedächtnis entgegengewirkt.
Die selbstgemachte Erdnussbutter kann zu vielen verschiedenen Zwecken verwendet werden. Sowohl zu süßen Speisen wie Grießbrei, als auch zu deftigen Speisen wie Fleisch ist die Erdnussbutter sehr gut geeignet. Sie kann jedoch genauso gut als Brotaufstrich verwendet werden. Durch unterschiedliche Geschmacksrichtungen, wie die scharfe, die orientalische oder die Rosmarin-Ahorn Variante bringt man noch mehr Abwechslung dazu! Ihr könnt euch natürlich auch selbst neue Varianten ausdenken – werdet einfach kreativ, schiefgehen kann es kaum! Luftdicht verschlossen kann die Erdnussbutter bis zu zwei Monaten im Kühlschrank gelagert werden.
Selbstgemachte Erdnussbutter
Zutaten für 300g Erdnussbutter:
300g Erdnüsse (ohne Schale)
3 TL Kokos- oder Erdnussöl
etw. Salz

Scharfe Variante:
3 rote Chili

Rosmarin-Ahorn-Variante:
2 EL Ahornsirup
3 EL gehackter Rosmarin

Orientalische Variante:
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Zimt
1/2 TL Kurkuma
etw. Roter Paprika Pulver
etw. Pfeffer
Zuerst wird die Schale der Erdnüsse sorgfältig entfernt, denn sonst würde die Konsistenz der Butter zu fest werden. Dann werden die Erdnüsse in einer Pfanne oder im Ofen ohne Fett geröstet. Je stärker sie geröstet sind, desto aromatischer wird das Endergebnis – sie sollten jedoch nicht schwarz werden, also denkt ans Wenden! Wenn ihr Gewürze benutzt, werden diese schon beim Rösten dazu gegeben, damit sie ihr volles Aroma entfalten können.

Die Nüsse müssen jetzt kurz abkühlen und werden dann in einen Mixer gegeben. Gemeinsam mit dem Öl werden sie nun püriert, bis sich eine cremige Butter ergibt. Je nach gewünschter Konsistenz kann mehr oder weniger Öl genutzt werden, und wenn Stückchen erwünscht sind, wird einfach nicht zu lange püriert.
Guten Appetit

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